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Herzlich Willkommen auf meiner Webseite. Hier können sie alles über meine Arbeit erfahren. Von Kochen bis Guerrilla Gardening arbeite ich in verschiedensten Disziplinen

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30.03.2015 | Kochen | Rezepte

Dürfen wir vorstellen: Maurice Maggi, neuer waskochen.ch-Autor

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Wir freuen uns, dass der Guerillagärtner und Autor von «Essbare Stadt», Maurice Maggi, bei waskochen.ch ab sofort regelmässig Wildpflanzen und passende Rezepte dazu vorstellt. Auf dass ihr euch vermehrt traut, euer Essen selber zu ernten.

Die Wege von Maurice und waskochen.ch kreuzten sich schon viele Male. Der Koch hat uns schon mehrere Rezepte gespendet. An unserer grossen Party anno 2004 für uns gekocht. Und er hat unzählige seiner Freunde für uns begeistert. Umso schöner, dass er nun bei waskochen.ch als Autor tätig wird.

Maurice auf der Hardturmbrache in Zürich, wo jetzt der gelbe Huflattich blüht.

Maurice auf der Hardturmbrache in Zürich, wo jetzt der gelbe Huflattich blüht.

Als ich Maurice vor über zehn Jahren kennenlernte, wusste ich zwar, dass er Zürich bunter macht. Nur schon seiner ausgewählt farbigen und gemusterten Kleidung wegen. Aber auch, weil er damals schon einen eigen Kochstil pflegte und sehr früh auch mit veganen Gerichten zu experimentieren begann. Dass er der Stadt auch ein Blumenmeer geschenkt hat, wusste ich damals noch nicht. Jahrzehntelang hatte Maurice still und leise Zürichs Strassen mit Malvensamen eingedeckt. Erst vor wenigen Jahren outete er sich dann als Urheber der blumigen Graffittis, die mittlerweile die ganze Stadt verschönern.

Letztes Jahr erschien sein Buch Essbare Stadt. Ein wunderschönes Kochbuch, das dazu aufruft, die städtischen Grünflächen zu beernten. Ein Buch, das luftig leicht daherkommt und doch auch eine politische Komponente hat: Gebt uns Vielfalt! Begrünt die Stadt!

Wer sich das zu Herzen nimmt, sieht auf Spaziergängen durch städtische Strassen plötzlich überall den nächsten Znacht. Da Bärlauch, dort Lindenblätter, hier Holunderbeeren. Vergangene Woche war ich mit Maurice auf der Hardturmbrache. Dort blüht derzeit der Huflattich. Und da und dort findet sich auch Löwenzahn. «Ich bin ein Mensch, der Winter nicht so mag», sagt Maurice. «Löwenzahn ist drum eine meiner Lieblingspflanzen. Denn wenn ich den ersten Löwenzahn esse, weiss ich: Jetzt ist der Winter vorbei!» Angerichtet hat Maurice den Löwenzahn als Salat, mit einer Sauce, für die er hausgemachten Waldmeisteressig verwendete. Eine harmonische Kombination.

Kredenzt hat er den Salat mit Huflattichblinis. Im Rahmen eines Events der Ausstellung «Durch die Blume» im Museum Bellerive . Als Vorspeise gab es eine Kartoffelsüppchen mit Bärlauch-Brunnenkresse-Pesto. Maurice: «Pesto nur aus Bärlauch ist mir zu stark, darum kombiniere ich ihn mit Brunnenkresse.»

Solche Tipps bekommt Ihr ab sofort regelmässig von Maurice. Beim Sammeln ist er übrigens mit einem Plastiksäckchen unterwegs. «Ein kompostierbares», erklärt er. «Es braucht wenig Platz und so kann man es immer dabeihaben.»

Maurice kocht Huflattich-Blini im Museum Bellerive.

Maurice kocht Huflattich-Blinis im Museum Bellerive.

9. April 2015 im Geheimclub Berlin

30.03.2015 | Blumengraffiti | Guerilla Gardening

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GEHEIMCLUB IM UNTERGRUNDMUSEUM am 9. APRIL @ 19.30 h

Eintagskünstler: MAURICE MAGGI - FLORALER ANARCHIST/ GUERILLA GÄRTNER

 

 

Foto © Annika Krump

Der GEHEIMCLUB steht im April ganz im Zeichen des Frühlings. Direktimport aus Zürich. 

MAURICE MAGGI habe ich 1994 kennen gelernt, als ich auf dem Zürcher Theaterspektakel als Palma Kunkel aufgetreten bin. Jetzt sind wir uns nach 20 Jahren wieder begegnet bei einem meiner letzten Konzerte in Zürich. Bei der Gelegenheit hat er mir von seinen aktuellen Aktionen berichtet. Er ist Linkshänder und Fussgänger. Außerdem Alles-Esser, vor allem was wild wächst und ökologisch und naturgerecht produziert wurde. Und Blumengraffitikünstler.

Er lebte in Rom, Kloten, Lugano, New York und seit 2002 in Zürich. Schon seit 1984  gestaltet Maggi mit wilden Saaten das Stadtbild von Zürich mit, denn er ist einer der ersten FLORALEN ANARCHISTEN - diese Tätigkeit, die er auch Florale Interventionen oder Blumengraffiti nennt, hat er auch als einer der ersten in New York praktiziert. Mit Malven, Mohn und Maggikrautsamen in der Tasche zieht er durch die Stadt und lässt das Saatgut fallen, wo es ihm passt. An Fahrradständern mit Erdgrund, Alleebäumen, still gelegten Bahngleisen...Dort sprießen dann Blüten und manchmal auch Gemüse. Markierungen mit heimischen Wildblumen im öffentlichen Raum der Stadt. 

«Vermehrt Schönes!» könnte sein Motto lauten, das ihn auch dazu gebracht hat, eine gefährdete Schmetterlingssorte, die fast schon als ausgestorben galt - den KREUZDORNZIPFELFALTER - wieder in Zürich zu züchten. Wie er das alles macht, wird er uns am 9. April erzählen. 

Außerdem hat er im letzten Jahr ein Buch heraus gebracht über Urbanes Kochen DIE ESSBARE STADT - Kochen mit wild wachsenden Stadtpflanzen. Darüber wird er auch berichten und uns das ein oder andere Geheimrezept verraten, denn er ist nicht nur gelernter Landschaftsgärtner, sondern auch seit 20 Jahren Koch. Seine KOCHKUNST konnte ich schon 1994 beim Theaterspektakel geniessen. 

Maurice Maggi mag gerne gute Materialien, raffinierte Schnitte, Farben und Formen und ist mit Kunst und Kultur eng verbunden. 

ES BLÜHE DER FRÜHLING! ES LEBE DER WILDWUCHS! 

Unsere Losung aus gegebenem Anlass: EVOLUTION! Ick bin dabei!

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INFOS ZUM EINTAGSKÜNSTLER:
http://www.maurice-maggi.ch/news/
Videos http://www.maurice-maggi.ch/blumengraffiti/tag/video/
Malvenstadtplan von Zürich http://www.maurice-maggi.ch/blumengraffiti/guerilla-gardening/blumengraffiti/

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G E H E I M C L U B «J E T Z T  O D E R  N I E!»

mit auserlesenen (& belesenen) Eintagskünstlern

Donnerstag, 9. April mit Maurice Maggi 

Jeden 9. im Monat um 19.30 Uhr (Einlass, Beginn ca. 20 Uhr)

U N T E R G R U N D M U S E U M  U  1 4 4

Linienstrasse 144, 10119 Berlin-Mitte

U-Bhf. Oranienburger Tor/ S-Bhf. Oranienburger Strasse/ Friedrichstrasse

Reservierung erbeten unter: geheimclub@annika-von-trier.com – begrenzte Platzzahl! 

U N T E R G R U N D M U S E U M  http://www.untergrundmuseum.de

Das U144 ist ein kleines, aber subversives Fragezeichen unter den monumentalen Größenordnungen der Berliner Museumslandschaft, initiiert von dem Ostberliner Künstlerpaar Rainer Görß und Ania Rudolph. Das Projekt U 144 wurde seit 1990 entwickelt und ab 1995 in der Linienstrasse 144 aufgebaut. Es ist ein historischer Ort an dem sich Gegenwarts-Kunst und Geschichte begegnen, mit einer Bar, an der sich hausgemachte Fruchtsäfte von Rügen mit selbst gebranntem Quittenschnaps treffen.


     
Foto Hendrik Rauch

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Kochen in der Fabrikbeiz Wädenswil

09.11.2014 | Kochen | Bilder

AM 28. UND 29. NOVEMBER KOCHE ICH WINTERLICH AUS DEM KOCHBUCH ESSBARE STADT IN WÄDENSWIL

 

 

Menukreation

 

Suppe

Cardisuppe

 

     Vorspeise

  Duett von geschmorten Randen mit Schwarzkümmel und Wild-

  Fenchelsamen an einem Sanddorndressing

-  mit graved Saibling mit Kardamom                                           oder

-  mit Ziegenfrischkäse mit Thymian und Bergamotte

 

                Hauptspeise

Langenberg Sikahirschfleisch an Hagenbuttensauce, Brombeeren

Rotkraut mit Stachys und Federkohl Serviettenknödel

                        oder

Kerbelwurzel – Herbsttrompeten Flan an Hagebuttensauce,

Brombeeren Rotkraut mit Stachys und Federkohl Serviettenknödel

 

              Desserts

 

Holunder Griesschöpfli mit Holunderblütenwein und Holunder-

Beerensauce

oder

Monte Bianco (Maroni – Schokoladenmousse) mit Rosa Grapefruit

und Aronia Beeren  

                                         Preis pro Person Fr. 65.--

 

 


     

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