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Herzlich Willkommen auf meiner Webseite. Hier können sie alles über meine Arbeit erfahren. Von Kochen bis Guerrilla Gardening arbeite ich in verschiedensten Disziplinen

DECONSTRUCTING EDEN

07.12.2007 | Blumengraffiti | Guerilla Gardening

«DECONSTRUCTING EDEN» nimmt eine altertümliche annahme, dass der garten eden nach dem sündenfall zerbarst und sich in alle winde verstreute, zum anlass, vorstellungen des idealen lebens, die entfremdete beziehung von mensch und natur und den einfluss der kultur zu erforschen. die sehnsucht nach dem ursprung, dem unschuldigen und den utopien ist beweggrund für viele fachgebiete in details einzutauchen und diesen zustand zu untersuchen, sein verlorengehen zu ergründen und an rekonstruktionen zu basteln. die naturwissenschaft sucht die dinge zu ergründen und zu erklären, die literatur verführt uns mit entzückenden berichten aus arkadien, die philosophie versucht die diskrepanz zwischen natur und kultur zu überbrücken, die esoterik entführt uns nach atlantis, die kunst hält uns den spiegel unserer träume und vergehen vor und ab und an finden sich in kleinen, geschaffenen welten partikel paradiesischer perfektion. das paradies ist synonym für viele dinge geworden: palmenstrände am meer, naturschutzreservate, aussteiger-kommunen, das ferienhaus in italien ... der kleinste gemeinsame nenner ist der private garten: angelegt als ausdruck persönlicher vorlieben, entführt er uns in geheime ideen einzelner, die sich ihr kleines glück dem öffentlichen leben abringen. solitäre naturerfahrungen von einzelgängern bescheren uns erhabene naturerlebnisse durch fernsehen oder bildbände, die uns in mythische gefilde abgleiten lassen. für die ausstellung «DECONSTRUCTING EDEN» verwandelt sich der projektraum exex in ein grosses wohnzimmer mit sofas, sesseln und mit fernsehern, die einen einblick in arbeiten von christian falsnaes und bella angora, catalin dorian florescu, heinrich gartentor, interpixel, aurelio kopainig, maurice maggi, isabel rohner, doris schmid, ulrike shepherd, steffenschöni, symphologic, olga titus und we came in peace geben. nicolas bonstein/symphologic entwickelt für den raum eine soundinstallation. materialien zum projekt > alex meszmer, deconstructing eden – fragments of a perfect life DECONSTRUCTING EDEN mit arbeiten von christian falsnaes und bella angora, catalin dorian florescu, heinrich gartentor, interpixel, aurelio kopainig, hina und maetti, maurice maggi, isabel rohner, doris schmid, ulrike shepherd, steffenschöni, olga titus, we came in peace und einer soundinstallation von nicolas bonstein/pierre-andré aebischer (symphologic) 7. dezember 2007 bis 31. januar 2008 projektleitung alex meszmer und reto müller **deconstructing eden** eröffnung mit einer einführung von alex meszmer. donnerstag 6. dezember 2007, ab 19 uhr maurice maggi/hannes geisser: natur und kultur maggi und geisser im gespräch mit dorothee messmer. donnerstag 20. dezember 2007, 20 uhr toni küchler/remo vetter: der ideale garten küchler und vetter im gespräch mit dorothee messmer. donnerstag 10. januar 2008, 20 uhr catalin dorian florescu: der geschichtensammler florescu liest aus seinen romanen «wunderzeit» und «der blinde masseur». donnerstag 24. januar 2008, 20 uhr kuhn/meszmer/müller: das perfekte leben – fragmente einer anatomie menschlicher strategien performativer vortrag donnerstag 31. januar 2008, 20 uhr

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Der Stadtkosmetiker

23.07.2007 | Blumengraffiti | Presse

Migros-Magazin Nr.30 23. Juli 2007

Der Stadtkosmetiker

Text Beat A. Stephan

Bilder Marvin Zilm

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Schrebergarten-Kunst: Tages Anzeiger vom 12. Juni 2007

12.06.2007 | Blumengraffiti | Projekte

Schrebergarten-Kunst aus dem Untergrund

Hoch oben, fast am Waldrand des Zürichbergs, wächst noch bis zum 7. Juli Kunst: Auf der Parzelle 222 des Familiengartenareals Susenberg (gleich links vom Eingang Hanslinweg) hat Christoph Schneider zwölf Künstlerinnen und Künstler auf seinen Pflanzblätz eingeladen. «Blicke ins geordnete Grün» heisst die Ausstellung.

Maurice Maggi (dem Zürich die Malvenblüten um Strassenbäume verdankt) hat «Elmars Traum eines Gemüsebeets» angepflanzt: eine Blockrandbebauung mit Krautstiel, eine Artischocken-City mit aufgestängelten Lauch-Hochhäusern und Slum-Rändern aus altem Federkohl. Die Fahne über der Parzelle zeigt eine gefesselte Mohnblüte von Barbara Müller. Benjamin Gerwoll-Ronca und Marion Ronca haben den Boden abgetragen, als suchten sie dort nach archäologischen Schichten. Auf einem Rasenstück steht ein Gerät von Patrick Hari, das zum Spielen anregt – das aber auch an die erzieherischen Foltergeräte des Kleingartenerfinders Daniel Gottlob Moritz Schreber erinnert. «Blicke ins geordnete Grün» vereinigt Witz, Sinn und Widersinn auf still-subversive Art (weitere Infos unter http://schrebergarten07. hgkz.ch).

Die Ausstellung ist von Freitag bis Sonntag, 14 bis 19 Uhr, zu sehen. Am nächsten Wochenende zeigt das Kino Riffraff Filme zum Thema Garten. (DS)

     
Schrebergarten Kunst im Tagi

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